Bienen und Honig

Die Entwicklung von der Made zur Biene. Die Made durchläuft verschiedene Entwicklungsstadien. Nach 21 Tagen schlüpft die fertige Biene.

 

Name: Honigbiene,  Apis mellifera

Leben einer Honigbiene / Lebenszyklus:

    ⁃    Tag  1  Ei
    ⁃    Tag  4 Larve schlüpft
    ⁃    Tag 13 Larve verpuppt sich
    ⁃    Tag 17 Puppe reift zum Insekt
    ⁃    Tag 21 Biene schlüpft


Und sofort beginnt die Arbeit für unsere fleißige Stockbiene
    ⁃    Tag  1 als Biene, sie reinigt die Zellen und wärmt die Brut
    ⁃    Tag  4 füttert Junglarven
    ⁃    Tag  8 füttert Altlarven
    ⁃    Tag 12 nimmt Nektar der Sammelbienen ab und baut Waben
    ⁃    Tag 15 erkundet die Umgebung und putzt den Stock
    ⁃    Tag 19 wird zur Wächterbiene
    ⁃    Tag 21 bis 30 sammelt Pollen und Nektar
    ⁃    Tag 40 nach 40 Lebenstagen und vielen Aufgaben im Stock stirbt die Biene


Ab Spätsommer werden Winterbienen geboren die bis zu 6 Monate alt werden können. Ca. 10.000 Winterbienen hängen in einer Traube um die Königin im Stock und wärmen sie. Damit überleben Königin und Bienenvolk den Winter.
Es gibt etwa 20.000 Bienenarten, von denen lediglich ein kleiner Anteil (ca. 5%) in Staaten lebt. Alle anderen sind Einzelgänger wie Deutsche Wildbienen.
In einem Bienenvolk leben bis zu 60.000 Individuen.
Bienen schlagen im Durchschnitt 190 – mal pro Sekunde mit Ihren Flügeln. Das sind 11.400 – mal pro Minute und somit mehr als 680.000 – mal pro Stunde.
Ein Bienenvolk sammelt Nektar und verteilt Blütenpollen, je nach verfügbaren Pflanzen, in einer Fläche von bis zu 50 Quadratkilometern.
Zur Produktion von einem Glas Honig (250 gr.), gewonnen aus Nektar der Blüten, müsste eine einzelne Biene dreimal um die Erde fliegen.
Wenn Bienen Nektar aus den Blüten sammeln tragen sie auch Blütenpollen von einer Blüte zur anderen und bestäuben dadurch die Pflanzen. Damit wird bei ca. 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen die notwendige Bestäubung zur Bildung von Früchten und somit der  Fortpflanzung gewährleistet. Die Produktion von Lebensmitteln ist zu ca. ein Drittel von der Bestäubung der Pflanzen durch Insekten abhängig. Und Bienen sind ein großer Teil davon.
Herbizide, Fungizide, Pestizide, die im Sammelbereich der Bienen ausgebracht werden, können Bienen schädigen und ihre Orientierungsfähigkeit einschränken. In den USA sind im Jahr 2008 Tausende Bienenvölker spurlos verschwunden. Forscher gehen davon aus, dass die Kombination aus Monokulturen und Einsatz chemischer Substanzen in der Landwirtschaft hierfür verantwortlich sind.

 

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