Keltern

Das Wort Keltern wird auf das Lateinische „calcare“ zurückgeführt und bedeutet „mit den Füßen treten“.  Die ursprüngliche Form mit der die Flüssigkeit aus den Trauben gepresst wurde. Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet man die Prozesse zur Herstellung von Wein als Keltern und nicht nur das Pressen der Früchte zur Mostgewinnung.

 


Die Arbeitsschritte zur Weingewinnung sind vielfältig, bedürfen neben Kraft und Ausdauer bei der Ernte eine Menge an Erfahrung und Kenntnissen. Die Trauben werden von den Rebstöcken abgeschnitten und zur Verarbeitung/ Keltern gebracht. Basis der Weine ist Traubenmost. Um an den Most der Trauben zu gelangen werden die Trauben incl. Kerne zu einem Brei gemahlen. Diesen Brei wird Maische genannt. Hier trennen sich die Herstellung von Weiß- und Rotwein. 
 

  • Die Maische des Weißweins wird direkt mit kontrolliertem Druck ausgepresst.  Die Flüssigkeit wird in Fässer abgefüllt und gärt im Fass.
  • Bei Rotweinen ist der Gärungsprozess als Maische unbedingt erforderlich, da die Farbstoffe der Beerenschalen dabei ausgelöst werden und ihre rote Farbe an den Most abgeben. Auf diese Weise entstehen Rot- und auch Roseweine.

 

 

Je nach Winzer und Wein erfolgt vorher das trennen der Trauben von allen Stielen, da diese Geschmacksstoffe und Gerbsäure enthalten die bei vielen Weinen nicht gewünscht sind, da sie den Geschmack beeinflussen.

 

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